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Curious Goods: "There is no place like home" sagt Lana Lane nach dem Instrumentalstück und Opener "Curious Goods, part one". Sie meint sicherlich
ihre musikalische Heimat, denn im Gegensatz zu "Love Is An Illusion", wo sie nur bei einem Song in den Credits auftaucht, ist Lana auf dieser CD an mehreren Songs mitbeteiligt, was sich sehr
positiv auswirkt. Die Songs haben Platz sich zu entfalten, und musikalische Ausflüge werden nicht aufgrund eingefahrener Schemata aufgegeben. Die Vielseitigkeit dieser CD zeichnet sich auch in den leicht swinging - jazzigen
Ausflügen bei den beiden genialen Songs "Reverie" und "Two Can Play The Game" sowie den Coverversionen "Do It Again" (Steely Dan) und "Clouds" (David Gates) aus. Lanas Stimme
klingt wesentlich druckvoller als auf der "LIAI" CD und es ist zu merken, dass das Songmaterial mehr Substanz hat. Bei zwei Liedern, dem kurzen Instrumentalstück "Heart Of Dawn" und dem
danach einmündenden "Take A Breath", scheint es mir, als würde Erik Norlander den leider völlig unterschätzten Fabio Frizzi Tribut zollen. Nach dem Hinweis von Lana, sie und Erik schauen sich gerne Horrorfilme
an, fühle ich mich in meiner Vermutung bestätigt. Wer die Soundtracks von den Filmen "Manhattan Baby" und
"L´Aldila" zuhause hat und sich beide genannte Lieder anhört, weiß was ich meine. Weiterhin wartet die CD mit
zwei der besten Lieder auf die ich im Bereich "Melodischer Progrock" bislang hören durfte: "Symphony Of
Angels" und "Escher´s Staircase". Eine wesentliche Steigerung zur Debüt CD, man sollte sich jedoch gewähren
"Curious Goods" öfter anzuhören, da sich viele Lieder erst später zum Genuss erschließen. Die Band für "Curious
Goods": Neil Citron: guitars, backing vocals / Tommy Amato: drums, percussions / Tony Franklin (ex- Blue Murder, ex - the Firm): basses / Erik Norlander: synthesizers, samplers, vocoder, piano, organ, backing vocals. |
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Cover painting "Amok Harvest" by Jacek Yerka, copyright 1991 Morpheus international. 01.CURIOUS GOOD PART ONE (ERIK NORLANDER) 4:30
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